20 junge Berufstalente haben einen intensiven Tag hinter sich. Jeder Handgriff sollte sitzen, jede Aufgabe perfekt gelöst werden. Wer den Einzug in den Final schaffen wollte, musste sein Bestes zeigen. Gefragt waren Exzellenz und Leidenschaft, Können und Konzentration. Wer hielt dem Druck stand? Wer löste die neu gestellten und überraschenden Aufgaben am besten?

Welche Aufgaben die Kandidatinnen und Kandidaten zu erfüllen hatten, erfuhren sie rund drei Monate vor dem Wettkampf. Doch wer SwissSkills Champion werden will, muss auch Flexibilität beweisen und souverän mit ungewohnten Situationen umgehen können. So erteilten Chefexpertin Restauration Noemi Kessler und Chefexperte Küche Daniel Inauen gewisse Aufgaben erst beim Start. In der Restauration wurde die Aufgabe «Früchte filetieren» durch «Spaghetti Carbonara zubereiten» ersetzt. Eine Aufgabe, die zwar im Skillsbuch steht, aber selten gestellt wird. Eine zweite Überraschung hielt die Bar bereit: Welcher Cocktail die Kandidatinnen und Kandidaten mixen sollten, entschied das Los.

In der Küche war die Belastung enorm hoch. Die gestellte und bekannte Aufgabe für eine kalte Vorspeise, eine Suppe, ein Hauptgericht und eine Süssspeise war bereits eine Herausforderung. Damit nicht genug. Rund ein Drittel der Wettbewerbsaufgaben wurden kurzfristig abgeändert und fünf neue Produkte angeboten, von denen mindestens zwei verarbeitet werden mussten. Eine echte Challenge für die jungen Köchinnen und Köche, denn die Produkte waren nicht ganz alltäglich: Miso Paste, Wakame Nudeln, Seidentofu, Papaya und Check Fruit.

Der Halbfinal der Hauswirtschaft hielt wie bereits gestern keine Überraschungen bereit. Dafür sind die Finalistinnen morgen umso mehr gefordert. Es steht ein bewegtes und forderndes Programm an – mehr soll nicht verraten werden.

Die Halbfinals bei der Hotel & Gastro formation Schweiz in Weggis waren frei zugänglich. Das Publikum war eingeladen, die hochstehenden Wettbewerbe live mitzuerleben – immer unter Einhaltung des Sicherheitskonzepts. Daher wurde auch extra ein Live-Stream eingerichtet. Damit konnten die Wettbewerbe auf YouTube und in einem Raum für Public Viewing mitverfolgt werden. Der Live-Stream wird auch am morgigen Finaltag angeboten. Link: http://hgf.diskstation.me/livestream

Eine besondere Freude war der Besuch von Robin Koetschet. Der Schweizermeister Küche war der Erste, der die Schweiz an einer Berufsweltmeisterschaft vertrat. Er gewann den Wettkampf im Jahre 1979 in Cork/Irland und wurde zum ersten Weltmeister, den die Schweiz je hatte. Heute – 41 Jahre später – trat sein Sohn Daniel als talentierter Jungkoch bei den SwissSkills Championships an und schaffte es zur grossen Freude seines Vaters in den Final.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten zeigten heute ihr Bestes. Alle sind sie Gewinnerinnen und Gewinner, denn sie waren bei diesen einzigartigen SwissSkills Championships dabei. Das kann ihnen niemand mehr nehmen. Alle dürfen stolz auf ihre Leistungen sein. Und für jene, die es nicht in den Final geschafft haben: Ihr gehört zu den Top 8 der Schweiz! Vergesst das nie. Bleibt dem Gewerbe treu und motiviert andere Junge für diesen Weg.

Je Halbfinal qualifizierten sich die zwei besten Berufsleute für den Final. Und das sind die «Glücklichen» des heutigen Wettkampftages und somit die 12 Finalistinnen und Finalisten von morgen Sonntag:

Hauswirtschaft

  • Seraina Girschwiler, Wolfhausen ZH
  • Milena Schöni, Aefligen BE
  • Rahel Hug, Bichelsee TG (bereits am Freitag qualifiziert)
  • Nicole Manser, Appenzell AI (bereits am Freitag qualifiziert)

Restauration

  • Shania Colombo, Münchwilen TG
  • Priscilla Maytner, Burgistein BE
  • Cyrill Dörig, Buttisholz LU
  • Tabea Rosenkranz, Unterkulm AG

Küche

  • Remo Messerli, Spiegel BE
  • Daniel Koetschet, Ursy FR
  • Milena Scolari, Verscio TI
  • Rino Zumbrunn, Sissach BL

Wir gratulieren allen herzlich zu diesem Teilerfolg und wünschen für den Final einen klaren Kopf, viel Freude und Glück. Herzlichen Dank allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses intensiven Halbfinaltages in Weggis beigetragen haben. Es war eine besondere Freude, dass uns zahlreiche Sponsoren und Partner heute die Ehre erwiesen haben und miterlebten, was ihr Engagement ermöglicht.

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