Grüezi, wieder zurück, aus der Schweiz!!

Evelyne und ich sind gestern nach einem etwas nervenaufreibendem Flug, endlich wieder in der Heimat gelandet! Aber dazu später mehr…

Die letzte Woche in Abu Dhabi ist nochmal stressig für uns geworden, denn wir durften das Bankett für die Schweizer Botschaft planen. Das war für uns natürlich ein riesen Ding und wir wollten, dass es vom Empfangsdrink übers Essen bis zur Verabschiedung perfekt wird. Deshalb steckten wir in den letzten Tagen jede freie Minute in unser „Around the Towers“ Bankett. Unsere Gäste sollten einen Einblick erhalten, was wir in den 5 Wochen im Jumeirah by Etihad Towers gelernt und gesehen haben. (Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, durften wir 5mal das Restaurant wechseln während dieser Zeit). Evelyne kümmerte sich um den Dreigänger und ich um den Apero, die Ansprache und das ganze Mise en place inklusive Set up. Wie sagt man so schön: andere Länder, andere Sitten, besser gesagt: viele Nationen, verschiedene Sitten. Die Organisation in einem 800-köpfigen Hotel fordert manchmal eben etwas mehr Zeit. Bei einer ganzen Küchen- und Service Brigade bei der dir jeder helfen und seine eigene Idee einbringen will ist es für einen durchorganisierten Schweizer nicht so einfach durchzublicken. 🙂 Aber auch das, haben Evelyne und ich gemeistert…alles lief super, wir hatten tolle Gäste, Evelynes Menu wurde mehrmals gelobt und ich konnte sogar den, erst skeptischen, Küchenchef mit meinem Rindstartar überzeugen. Ein gelungener Abend und ein gelungener letzter Arbeitstag! Wir hatten eine tolle Zeit im Jumeirah, wir durften vieles sehen, viel lernen und zudem viele verschiedene Leute kennenlernen und neue Freundschaften schliessen. Abu Dhabi ist ganz anders als man es erwartet, eine sehr sichere Stadt, eher ruhig, mit schönen Stränden und zugleich Wüste soweit das Auge reicht! Auch die Kultur kommt hier nicht zu kurz und man muss hier wirklich nicht Angst haben, dass man voll vermummt auf die Strasse muss! Ich habe wirklich ein gutes Gefühl, wenn ich daran denke im Oktober wieder nach Abu Dhabi zu gehen.

Nun zurück zum etwas nervenaufreibendem Teil. Nachdem unsere Flugzeiten von 10:30 auf 2:25 umgebucht wurden, sind wir pünktlich im Abu-Dhabi-Flughafen angekommen. Dort hat ein etwas überrumpelnder Serviceboy unser Gepäck auf den Trolley gepackt und diesen zu unserer Fluggesellschaft gefahren. So weit so gut…auch die Sorge um Übergepäck war unbegründet. Als wir vom Check-in Schalter weglaufen drückt uns der Serviceboy ein Zettel in die Hand, etwas überraschend sehen wir das uns diese knapp 50 Meter Gepäcktransport kostet…naja okay. Den Service wollten wir zwar eigentlich nicht, aber dann zahlten wir halt. Nachdem wir ihm die 20Dirham in die Hand gedrückt haben wollte er aber einfach nicht von unserer Seite weichen, das lag aber weniger daran, dass er uns so toll fand, sondern das er regelrecht auf ein Trinkgeld bestand. Nachdem wir ihn auch ohne nochmals in die Tasche zu greifen losgeworden sind, flogen wir pünktlich Richtung Berlin ab. In Berlin angekommen wurde unsere Geduld auf die Probe gestellt, denn wir mussten eine Stunde länger auf unseren Anschlussflug warten als geplant. Naja weiter ging’s.. angekommen in Zürich ging’s Richtung Gepäckausgabe, juhuu nur noch den Koffer vom Band nehmen und dann sehen wir endlich unsere Familien wieder .. aber wo ist Evelynes Koffer? Meiner ist ja schon lange da… 10minuten nachdem das Band gestoppt hatte, wurden wir nervös. Wir begaben uns zum Infoschalten und erklärten unsere Situation… „Es tut mir leid, Ihr Koffer ist immer noch in Berlin.“ „Sorry, wie mein Koffer ist noch in Berlin?!!“ „Da der Flug verspätet war und das Personal nur 1h hatte, um alle Gepäckstücke zu verladen, hatten sie kurzerhand ein paar Gepäckstücke zurückgelassen.“ Wir werden Ihnen das Gepäck nach Hause liefern.“ Mhh, wir waren zwar etwas genervt darüber, aber hatten Glück im Unglück. Zumindest wussten wir wo das Gepäckstück war und man es bald wiedererhalten würde. Trotzdem wurden wir herzlich von unseren Familien empfangen und haben den restlichen Tag mit Ihnen genossen.

Bis zum nächsten Beitrag!

Evelyne und Tatjana

 

2 Comment on “Glück im Unglück

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